Traurituale

Traurituale

Traurituale sind eine schöne Gelegenheit um der Zeremonie eine Symbolik zu verleihen. Durch ein Trauritual können Brautpaare noch inniger miteinander verbunden werden und bei einigen Trauritualen können auch die Hochzeitsgäste aktiv mit einbezogen werden. Im folgenden stelle ich einige beliebte Rituale vor. Auch an dieser Stelle gilt, dass bei einer freien Trauung alles erlaubt ist, so entstehen in unseren ersten Gesprächen nicht selten ureigene Rituale!

Der Klassiker: die Traukerze

Die Traukerze kann bei diesem Ritual entweder von einem Blumenkind, den Trauzeugen oder der Familie zum Brautpaar gebracht werden. Das Brautpaar entzündet die Traukerze im Anschluss gemeinsam und es wird zeitgleich eine Lesung oder ein Gedicht von der Traurednerin oder vom Kerzenbringer vorgetragen. Die Traukerze steht für das Licht im Eheleben. Das Niederbrennen der Kerze symbolisiert die gemeinsame Lebenszeit. Die Kernaussage dieses Rituals ist es, dass das Brautpaar die gemeinsame Ehezeit wertschätzen soll und dass das Brautpaar das Feuer der Kerze in leichten, sowie in schweren Zeiten wieder entzünden kann, um sich an das gemeinsame Eheversprechen zu erinnern.

Baum pflanzen

Traditionell steht der Baum für das Wurzeln Schlagen und für die Fruchtbarkeit in der Ehe. In einer freien Trauung ist es möglich, dass das Brautpaar symbolisch ein kleines Bäumchen pflanzt oder wässert. Im Anschluß kann das Brautpaar das Bäumchen der Zeremonie mitnehmen und an einem besonderen Ort in die Erde setzen.

Herzen, Steine oder Holzrinden

Dieses Trauritual schließt alle Hochzeitsgäste mit ein. Als Traurednerin verteile ich vor der Zeremonie auf jedem Stuhl ein Herz, einen Stein oder Holzrinden, die von den Gästen beschriftet werden sollen. Hierbei entstehen Wünsche für das Eheleben des Brautpaares. Anschließend werden die beschrifteten Gegenstände eingesammelt und können in verschiedenen Weisen als Geschenk für das Brautpaar dienen. So können Herzen zum Beispiel auf einer Leinwand befestigt werden, Steine in einer Vase gestapelt werden oder Holzrinden an einem kleinen Baumstamm genagelt werden. In jedem Fall erhält das Brautpaar bei diesem Trauritual eine wunderschöne Erinnerung an jeden einzelnen Gast.

Sand im Glas

Das Brautpaar erhält von der Traurednerin jeweils ein Glas Sand mit unterschiedlichen Farben. Während der Trauzeremonie schütten die Brautleute abwechselnd ihren Sand in ein gemeinsames, größeres Gefäß. Durch die Vermengung des Sandes wird deutlich, dass das Brautpaar nun einen gemeinsamen Lebensweg beschreitet. Das entstandene Sandkunstwerk kann anschließend zu Hause aufgestellt werden.

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